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Die Top 10 Bewerbungstipps


Tausende von Bewerbungen landen jedes Jahr auf den Tischen der Personalleiterinnen und Personalleiter der DRK Verbände und Einrichtungen in Sachsen.  Sich zu bewerben ist eine sehr große Herausforderung. Jeder möchte den Arbeitsplatz bekommen, den er sich wünscht. Man muss sich selbst und die eigenen Fähigkeiten gut präsentieren. Allerdings verfügen viele Bewerber nur über unzureichende Bewerbungsunterlagen oder sind schlecht auf Bewerbungsgespräche vorbereitet und vergeben dadurch ihre Chance. Damit deine Bewerbung unter den Tausenden hervorsticht, möchten wir dir ein paar Tipps geben.

 

1. Finde heraus, was du wirklich willst!

Du bewirbst dich für eine Ausbildung im pflegerischen oder sozialen Bereich? Dann überleg dir ein paar gute Gründe, warum du so gerne in genau diesem Job arbeiten willst. Die brauchst du, um die Ausbilder zu überzeugen.

2. Übernimm Verantwortung!

Achte unbedingt darauf, in der Schule nicht unentschuldigt zu fehlen! Denn das steht später in deinem Zeugnis. Wir schauen bei Bewerbern nicht unbedingt auf Noten, aber wenn jemand oft unentschuldigt in der Schule gefehlt hat oder zu spät zum Unterricht gekommen ist, stehen seine Chancen schlecht. Soziale und pflegerische Berufe haben ganz viel mit Verantwortung gegenüber anderen Personen zu tun. Sie werden dir nur „anvertraut“, wenn du bewiesen hast, dass du für dich selbst Verantwortung übernehmen kannst.

3. Sei professionell!

Nur ordentliche Bewerbungen haben eine Chance. Seiten mit Eselsohren oder Kaffeeflecken werden aussortiert! Kopiere auf keinen Fall einfach die Formulierungen aus Musteranschreiben heraus, denn das durchschaut man ganz schnell. Viel besser und authentischer kommen Bewerber an, die ihre eigenen Erfahrungen einbringen. Der Erfolg einer Bewerbung hängt in hohem Maße davon ab, dass du weißt, was du willst und warum du dich für eine bestimmte ausgeschriebene Position bewirbst.

4. Heb dich von anderen Bewerbern ab!

Toll ist, wenn sich Bewerber ehrenamtlich engagieren oder einen Freiwilligendienst gemacht haben. Hast du vielleicht sogar ein Hobby, das mit dem Beruf zu tun hat? Dann schreibe es auf und gib dem Leser deiner Bewerbung das Gefühl, dass es neben der Schule noch andere Tätigkeit für dich gibt.

5. Spiel mit offenen Karten!

Ob in der Bewerbung oder im Bewerbungsgespräch: Ehrlichkeit und Authentizität ist Trumpf! Vertusche nichts und erkläre auch mögliche Lücken im Ablauf deines schulischen Werdegangs (wie z.B. ein wiederholtes Schuljahr). Achte also auf deine „Beilagen“ zur Bewerbung und versende niemals die Originale, sondern nur Kopien deiner Zeugnisse. Diese müssen aber in einwandfreiem Zustand sein!

6. Sei selbstbewusst!

Du hast eine körperliche Beeinträchtigung, aber Pflege ist dein Traumjob? Wenn du dir sicher bist, dass du den Job packst, versuch es!

7. Sei hartnäckig!

Du hast dich beworben und wurdest abgelehnt? Bleib dran und versuch es noch mal, wenn es dir wirklich wichtig ist! Man kann sich ruhig im Bewerbungsschreiben darauf beziehen, dass man es schon mal probiert hat - das zeigt echtes Interesse.

8. Sei offen!

Du bist zum Vorstellungsgespräch eingeladen worden? Herzlichen Glückwunsch, du hast einen wichtigen Schritt geschafft! Ganz wichtig ist  dann, wie du im Gespräch auftrittst. Aufregung und Nervosität sind normal, auch der Arbeitgeber ist gespannt, dich kennen zu lernen. Überlege wie du dich präsentierst! Wir brauchen Leute mit offener Ausstrahlung, die teamfähig sind. Schon wie du in den Raum kommst, ist wichtig: nicht schüchtern zur Seite gucken, sondern freundlich grüßen, dich mit Namen vorstellen und den Gesprächpartnern offen in die Augen sehen. In sozialen und pflegerischen Jobs muss man auf andere Menschen zugehen können.

9. Sei einfühlsam!

Auch in sozialen und pflegerischen Einrichtungen kann es ein Assessment Center geben, also ein Auswahlverfahren mit Gruppendiskussionen und -übungen für Bewerber, die in die engere Wahl gekommen sind. Gerade bei Gruppenarbeit oder –diskussion wird dann beobachtet, wie sich die jungen Leute in der Gruppe verhalten. Dominantes oder aggressives Verhalten kommt ganz schlecht an. Es ist wichtig, dass man aufeinander hören und miteinander sprechen kann. Und du solltest im Nachgespräch erklären können, warum du dich in welcher Situation wie verhalten hast.

10. Mache einen letzten Check vor dem Absenden deiner Bewerbung!

  • Liegen alle Unterlagen bei, die in der Anzeige verlangt werden?
  • Hast du an das Foto rechts oben auf dem Lebenslauf gedacht?
  • Sind Anschreiben und Lebenslauf datiert und unterschrieben?
  • Prüfe die Bewerbung noch einmal auf Rechtschreibung, Grammatik und Zeichensetzung.
  • Sind hochwertige Kopien aller Unterlagen angefertigt?
  • Liegen alle Unterlagen in der richtigen Reihenfolge: Anschreiben lose obenauf, Lebenslauf mit Foto, Zeugnisse, sonstige Anlagen?
  • Sind die Zeugnisse zeitlich richtig geordnet? (Das letzte Zeugnis gehört oben auf.)
  • Sind Firmenanschrift und Name des/r Ansprechpartners/in auf dem Umschlag und auf dem Anschreiben richtig geschrieben?
  • Ist der Umschlag im richtigen Format (DIN A4), fest genug (Karton auf der Rückseite) und ausreichend frankiert?
  • Hole dir auch Tipps und Anregungen von Freunden, Freundinnen und Bekannten.
  • Rechtschreibfehler, Tippfehler und falsche Grammatik disqualifizieren dich sofort!
  • Vergiss nicht zu deinem Bewerbungsgespräch ein Duplikat deiner Bewerbungsunterlagen (+ eine Kopie der Stellenausschreibung) mitzunehmen (vielleicht wirst du in eine andere Filiale/Abteilung weitergeschickt…).

 

Na dann, viel Glück bei deiner Bewerbung!

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