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DRK-Landesverband Sachsen e.V.

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01067 Dresden 
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Heilerziehungspfleger

Was macht man in diesem Beruf?

Heilerziehungspfleger/innen sind sozial- und heilpädagogisch sowie pflegerisch ausgebildete Fachkräfte, die sich für die Erziehung, Begleitung, Assistenz, Unterstützung, Bildung und Pflege von Menschen jeden Alters einsetzen, deren personale und soziale Identität und Integration durch Beeinträchtigungen und Behinderungen erschwert ist.
Ihr berufliches Handeln zielt auf die Entwicklung, die Erhaltung oder Wiedergewinnung einer möglichst selbstbestimmten, selbständigen und eigenverantwortlichen Lebensführung von Menschen mit Behinderung, verbunden mit einem Höchstmaß an Lebensqualität. Sie stellen dabei die einzelne Person mit ihrer jeweiligen biographischen unverwechselbaren Ausprägung von Persönlichkeit in den Mittelpunkt aller Bemühungen.

Wo arbeitet man?

Heilerziehungspfleger/innen arbeiten

  • in stationären und teilstationären Einrichtungen zur Eingliederung und Betreuung von Menschen mit Behinderung, z.B. in Tagesstätten oder Wohn- und Pflegeheimen.
  • bei ambulanten oder mobilen sozialen Diensten
  • in Vorsorge- und Rehabilitationskliniken
  • an Förderschulen
  • in Kindergärten

Was sollte man mitbringen?

  • Hauptschulabschluss oder Mittlerer Schulabschluss
  • Verantwortungsbewusstsein
  • Sorgfalt
  • Einfühlungsvermögen
  • Psychische Belastbarkeit
  • Bereitschaft, Nähe zuzulassen und Fähigkeit, Distanz zu wahren
  • Kenntnisse im musisch-künstlerischen Bereich
  • Vorteilhaft sind Kenntnisse in Psychologie und pädagogisches Geschick

Weiterführende Informationen zur Ausbildung beim DRK finden Sie hier.

O-Töne unserer Schüler:

Marco Z.

"Da meine Kinder selbst eine Behinderung haben, möchte ich viel lernen, um ihre Welt besser verstehen zu können."
Marco Z. (32 Jahre)
 
"In diesem Beruf kann ich meine Vielfältigkeit und meine Empathie für Menschen, die Unterstützung brauchen, einsetzen."
Dorina H. (36 Jahre)